Gesünder Wohnen Fakten: Was jeder Mensch hierüber wissen sollte

Gesünder Wohnen – Fakten die jeder wissen sollte!

Gesünder Wohnen Fakten schützende Hand um Familie und Haus

Wusstest Du, dass wir ca. 90 % unserer Zeit in Innenräumen verbringen und das unsere Wohnumgebung darum einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit hat?

Frägst Du Dich vielleicht warum gesünder wohnen wichtig sein soll und verstehst nicht richtig inwiefern unsere Wohnumgebung Deine Gesundheit negativ beeinflussen kann?

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Wie alles anfing:

Um ehrlich zu sein wusste ich bis vor 10 Jahren auch noch nichts davon. Dann aber hat sich das verändert, da meine Eltern einen Baubiologen zu uns nach Hause bestellt hatten.
Voller Skepsis und Misstrauen bin ich damals diesem Baubiologen begegnet, da ich Angst hatte, dass der nur viel Geld verdienen will. Außerdem habe ich noch nie vorher von Baubiologie gehört und den verschiedenen Faktoren die angeblich unsere Gesundheit negativ beeinflussen kann.

Um die Geschichte kurz zu halten:

  • ​Die Rechnung vor der ich mir Sorgen machte war weder hoch noch unverhältnismäßig (eher zu niedrig fanden wir bzgl. dem Zeitaufwand).
  • Der Baubiologe hat mich damals zumindest zum Nachdenken gebracht und mich soweit bekommen um selber nachzuforschen, ob das stimmt was der da behauptet hat.
  •  Ich musste feststellen, dass die Aussagen nicht abzuweisen waren und dies hat dazu geführt, um mich immer mehr mit diesem Thema zu beschäftigen. Nachdem ich auch von wissenschaftlicher Seite Beweise für die Aussagen des Baubiologen gefunden habe war mein Interesse vollends geweckt.

Dann bin ich erst einmal erschrocken und überrascht, warum dieses wichtige Wissen nicht allgemein bekannt ist und nur einige Experten und sehr gesundheitsbewusste Menschen davon wissen.

So kam es, dass ich mich erst einmal privat weitergebildet habe über einen Großteil der Baubiologischen Themengebiete. Vor allem die Themen E-Smog (Strahlung) und Wohngifte fand ich sehr interessant.

Was will ich erreichen?

​Ich möchte zuerst einmal meine gut recherchierten Fakten mit Dir teilen. Hiermit hoffe ich, dass Du Dir bewusst wirst von dem Einfluss, von den verschiedenen Risikofaktoren in unserer Wohnumgebung, auf unsere Gesundheit. Das erhöht wahrscheinlich die Chance, dass Du auch mehr wissen willst und selber aktiv werden willst um Deine Gesundheit aktiv zu schützen.

​Ohne den Baubiologen damals, hätte ich wahrscheinlich nie angefangen mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Ich hoffe also, dass ich der Baubiologe für Dich sein kann, der Dir hilft Dich bewusster für dieses Thema zu machen.

Fakten, die kaum einer kennt:

Schauen wir uns erst einmal an, was für Fakten es gibt, über die leider viel zu wenig Menschen Bescheid wissen und weswegen viele Menschen sich auch nicht bewusst sind über potentielle Risikofaktoren in Ihren eigenen vier Wänden. Ich empfehle jedem, der das nicht glauben kann, sich ein eigenes Bild über diese Fakten zu machen und sich selber im Internet hierüber zu informieren. Nur dann kann man sich eine eigene Meinung bilden und evtl. Zweifel beseitigen.

Wichtiger Hinweis: Ich will keine Ängste erzeugen mit diesen Fakten. Dennoch bin ich mir bewusst, dass diese Fakten den einen oder anderen evtl. beängstigen und beunruhigen können. Deswegen empfehle ich das erhaltene Wissen nicht als Bedrohung zu sehen, sondern als Chance, um selber etwas für seine Gesundheit tun zu können. Diese Fakten können also eine Motivation in Dir wecken um selber aktiv werden zu wollen.
Wie hat schon Konfuzius gesagt: Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.“
Ohne Wissen kein Erkennen und deswegen sollte man sich durch diese Fakten nicht beunruhigen lassen, sondern erkennen, dass man selber für seine Gesundheit Verantwortung übernehmen sollte.

Das „was“ und „wie“ Du alles tun kannst erfährst Du in meinem eBook „Gesünder Wohnen".

​Kommen wir nun zu den „gesünder Wohnen“ Fakten:

  • Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) veröffentlichte bereits 1997: 25% aller Erkrankungen werden durch schlechte Umweltbedingungen verursacht“.
  • WHO 1993: in 30% aller nach 1960 erbauten Häuser erkranken die Bewohner an Wohngiften.
  • ​Über 90% der Zeit verbringen die Menschen in Westeuropa in geschlossenen Räumen.
  • „Jeder dritte ist umweltkrank.“ (Bundesgesundheitsministerium 1998)
  • Jeder vierte hat ein geschädigtes Immun-, Nerven- oder Hormonsystem, jeder dritte ist Allergiker. Wir haben den Punkt erreicht, der keine zusätzlichen Belastungen mehr verträgt.“ (Deutsche Gesellschaft für Umwelt und Humantoxikologie)
  • ​Die Krankenkassen bestätigen: "30 Prozent der Versicherten sind durch Umwelteinflüsse krank geworden."
  • ​Umweltbundesamt 2014: Es gibt weltweit ca. 70 Millionen chemische Verbindungen welche in der weltweit bedeutendsten Datenbank für chemische Verbindungen, dem Chemical Abstracts Service (CAS), registriert sind.
  • ​Schätzungen zufolge sind weltweit etwa 100.000 Chemikalien auf dem Markt. Allein in Europa verwenden Firmen mehrere tausend Stoffe in Mengen von jährlich 100 Tonnen und mehr. Die chemische Industrie gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Deutschland und gleichzeitig zu den größten Energieverbrauchern sowie Erzeugern von Abwasser und gefährlichen Abfällen.
  • ​In Deutschland gibt es nur für ca. 400 dieser über 100.000 chemischen Stoffe Grenzwerte (und meist sind diese nur für Arbeitsplätze bestimmt), das bedeutet nur für 0,004% der am Markt befindlichen chemischen Stoffe gibt es Grenzwerte. Weltweit gibt es ca. 1800 Grenzwerte, die in der GESTIS Stoffdatenbank enthalten sind (= 0,018%, auch nicht wirklich viel besser!)
  • ​Jährlich kommen etwa 5000 neue chemische Stoffe auf den Markt, deren Risiken unbekannt sind und nicht vorher auf ihre Toxizität für Mensch und Natur untersucht werden.
  • ​Leider beachtet die breite Öffentlichkeit vor allem die (Dieselruß-) Problematik der Außenluftverunreinigung und ist sich nicht bewusst, dass in unseren Wohnräumen vergleichbare Risikofaktoren anzutreffen sind. Deswegen wurde 2010 erstmals durch die WHO Leitlinien zur Raumluftqualität herausgebracht, worin u.a. auch Höchstwertempfehlungen für Chemikalienkonzentrationen aufgenommen wurden.
  • ​WHO Beurteilung aus dem Jahr 2000: „Die unzureichende Qualität der Luft in geschlossenen Räumen liegt zu einem großen Maß an der mangelnden Deutlichkeit, Wertschätzung und Kenntnis der Grundsätze, die den Strategien und Maßnahmen hinsichtlich der Innenraumluftgüte zugrunde liegen. Das führt dazu, dass die Öffentlichkeit weder mit diesen Grundsätzen noch mit den damit verbundenen Rechten vertraut ist. Daraufhin wurde für die Europäische Region der WHO die Initiative “Recht auf gesunde Innenraumluft” gestartet.“
  • ​Die Internationale Agentur für Krebsforschung, kurz IARC (von englisch International Agency for Research) eine Einrichtung der World Health Organization (WHO) klassifiziert bereits in 2011 die Mobilfunkstrahlung als möglicherweise Krebserregend (2B). (http://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2011/pdfs/pr208_E.pdf). Zu dieser Gefahrenkategorie zählen unter anderem auch Benzinabgase, Chloroform, Naphtalin, Vinylacetate oder Nickel.
  • ​Gesundheitliche Effekte neuer Mobilfunk Technologien sind nicht bekannt bzw. werden nicht vorab auf den Einfluss für Mensch und Natur untersucht.
  • 2016: Die Ergebnisse von 130 Studien zeigen eindeutig, was der Verbraucher nicht wahrhaben will: „Durch die Mobilfunk-Endgeräte kommt es zu Hoden- und Spermienschädigungen mit daraus resultierenden Hormon- und Fortpflanzungsproblemen bei Männern, zu Eireifungs- und Hormonstörungen bei Frauen und embryonalen/fetalen Fehlentwicklungen in der Schwangerschaft. Als Reproduktions- und Umweltmedizinerin appelliere ich an unsere politischen Entscheidungsträger, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um unsere Bevölkerung, besonders die Kinder, vor weiteren Strahlungsschäden zu schützen."
  • ​05/2016: Eine breit angelegte Studie der US-Regierung, die nach hohen wissenschaftlichen Standards durchgeführt wurde, stellt einen Zusammenhang fest zwischen Mobilfunkstrahlung (wie sie von Handys/Smartphones ausgesendet werden) und zwei Tumorarten – allerdings bislang nur bei Ratten. Sollte sich der Verdacht erhärten, wäre selbst ein schwach ausgeprägter Zusammenhang zwischen der Handystrahlung und Tumoren brisant. Angesichts der enormen weltweiten Nutzung mobiler Kommunikation in allen Altersklassen hätte selbst ein geringer Anstieg einer Krankheit aufgrund der Aussetzung mit Strahlen "große Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit", schreiben die Forscher in einem Zwischenbericht. In den USA besteht deswegen die Möglichkeit, dass es zu Anpassungen kommt, was die Regulierung von Mobilfunkstrahlung betrifft.

Fakten über Krankheiten die durch Umweltgifte entstehen können:

Krebs Fakten:

  • 2016: Das EU-Statistikamt Eurostat veröffentlichte zum Weltkrebstag 2016 die Daten zu den Todesfällen, die durch eine Krebserkrankung ausgelöst wurden. Daraus geht hervor, dass im Jahr 2013 mehr als ein Viertel der Todesfälle (26 Prozent) in der EU auf Krebs zurückzuführen waren. Somit war Krebs für fast 1,3 Millionen Tote in der Europäischen Union verantwortlich. Die Anzahl der Todesfälle ist in verschiedenen Altersklassen unterschiedlich. Es scheint als würden im späteren Alter die Todesfälle durch Krebs etwas zurückzugehen. Bei Menschen unter 65 Jahren, war Krebs für mehr als ein Drittel (37%) aller Todesfälle in Europa verantwortlich. Bei Menschen über 65 Jahren lagen die Todesfälle durch Krebs nur noch bei knapp einem Viertel (23%). (http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/65633 und http://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/7150001/3-03022016-BP-DE.pdf/51dd300e-c157-4299-be63-157286c92268)
  • 2012: In Europa erkrankten 3.400.000 Menschen an Krebs = pro Minute erkranken 6,5 Menschen in Europa an Krebs, pro Stunde sind das 390 Menschen.
  • ​Fast jede Minute erkrankt in Deutschland ein Mensch an Krebs.
  • Die Menschen in Deutschland sterben immer häufiger an Krebs (statistisches Bundesamt, 2013).
  • ​In Deutschland ist von 1980 bis 2006 die Zahl der jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen bei Frauen um 35% und bei Männern um 80% gestiegen.
  • ​In Deutschland stieg die Zahl von Krebsdiagnosen von 1990 bis 2016 um ca. 51%. (1990: geschätzte Diagnosen: 330626, 2016: ca. 500.000)
  • In den Niederlanden stieg die Zahl von Krebsdiagnosen im Zeitraum von 25 Jahren (1990 – 2015) sogar um 84% (1990: 57.143 Krebsdiagnosen, 2015: 104988 Krebsdiagnosen)
  • Der Anteil von Krebs an allen Todesfällen ist in den vergangenen 30 Jahren um fast 25 % gestiegen.
  • Wissenschaftler gehen davon aus, dass Krebs in den kommenden Jahren in allen Regionen der Erde zur häufigsten Krankheits- und Todesursache wird.
  • Krebs weltweit:
    2008: 12,7 Millionen Krebserkrankungen weltweit,
    Prognose 2030: 22,2 Millionen Krebserkrankungen.
    Es wird also eine Steigerung von 75% erwartet.
  • 2008: 7,6 Millionen Todesfälle weltweit,
    Prognose 2030: 13,2 Millionen.
    Auch bei den Todesfällen an Krebs kommt es in diesem Zeitraum weltweit zu einer erwarteten Steigerung von 74 %.
  • Jeder zweite Mann (50%!) und 43 % aller Frauen müssen während ihres Lebens damit rechnen, an Krebs zu erkranken.
  • In der europäischen Union geht jeder zweite Todesfall auf Krebs oder eine chronische Erkrankung zurück.
  • Der Anstieg der Krebserkrankungen lässt sich meiner Meinung und der Meinung vieler Wissenschaftler nach nicht mit dem gestiegenen Alter der Bevölkerung und der verbesserten Früherkennung von Krebs erklären, wie es uns oft und gerne weis gemacht wird. Zum einen hat auch die Zahl der Krebserkrankungen bei Kindern, Jugendlichen und bei jüngeren Menschen unter 65 Jahren in den letzten 60 Jahren stark zugenommen. Zum anderen kam es auch zu einer deutlichen Zunahme von Krebserkrankungen, für die es keine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung gibt (z.B. Bauchspeicheldrüsen-, Lungen- und Hodenkrebs, Lymphome und Gehirntumore).
  • Heute ist in der Medizin und Biologie allgemein bekannt, dass Umweltfaktoren in Form von z.B. Industriechemikalien (hierzu gehören z.B. auch Pestizide, Insektizide, Weichmacher, Asbest, PCB, PAK u.v.m.) bei der Krebsentstehung beim Menschen eine wichtige Rolle spielen.
 Viele Forscher/Mediziner sind deswegen der Meinung, dass der enorme Anstieg von Krebserkrankungen hierauf zurückzuführen ist.
    Sie fordern deswegen, dass diese Umweltfaktoren mehr Aufmerksamkeit erhalten und mehr und besser untersucht werden. "Die angewachsene Menge und Vielfalt der seit dem Zweiten Weltkrieg hergestellten synthetischen Verbindungen wecken ernste Bedenken – wegen des kumulativen Risikos, dem die Bevölkerung durch solche Substanzen ausgesetzt ist", erklärt Philip J. Landrigan, Experte für Berufskrebserkrankungen an der Mount Sinai School of Medicine in New York.
  • Wenn man schaut wie sich unsere Umwelt und unser Lebensstil in den letzten 60 Jahren verändert hat, fallen einem vor allem 4 Dinge auf:
    • Starker Anstieg von raffiniertem Zucker in unserer Ernährung.
    • Neue landwirtschaftliche Methoden im Anbau und in der Tierhaltung mit deutlichen Auswirkungen auf die Qualität unserer Lebensmittel. Z.B.: Flächendeckender Einsatz von Pestiziden, Verwendung von Antibiotika und anderen Medikamenten, Hormonen in der Tierzucht usw.
    • Starker Anstieg und Nutzung von unterschiedlichen chemischen Produkten, die es vor 60 Jahren nicht gegeben hat und die zudem nicht vorher auf ihre Giftigkeit für den Menschen untersucht werden.
    • Extreme Zunahme von künstlichen elektrischen und magnetischen Feldern (u.a. elektrische Geräte) und hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung (Mobilfunk, WLAN, DECT, Schnurlostelefone usw.)
  • Ist es nicht unbegreiflich, dass Medikamente, bevor sie zugelassen werden, zuerst jahrelang mittels Studien geprüft werden müssen und das chemische Produkte und neue Kommunikationstechnologien keine Vorsorgeprüfungen untergehen müssen? Das heißt also: neue chemische Produkte/Verbindungen und Kommunikationstechnologien werden unkontrolliert in die Umwelt eingebracht bzw. eingesetzt, ohne das deren Wirkung auf Mensch und Umwelt ermittelt wird.
  • Viele dieser chemischen Stoffe lagern sich im Fettgewebe an und haben hormonelle Wirkungen. Ist es Zufall, dass es vor allem in den letzten 60 Jahren einen deutlichen Anstieg von den Krebsarten gibt, die in Fettgewebe oder in Organen, die von Fettgewebe umgeben sind, auftreten wie z.B. Brust, Eierstöcke, Darm und Lymphsystem)?
  •  Schaut man sich das weltweite Krebsvorkommen an, dann fällt einem auf das die 4 höchsten Krebsraten in Australien/Neuseeland, Nord-Amerika, West-Europa und Nord-Europa vorkommen. Alle 4 sind wohlhabende Länder mit ähnlichen Ernährungsgewohnheiten und einem vergleichbarem Wohnstil. Wahrscheinlich sind alle Regionen den gleichen chemischen Produkten bzw. Giftstoffen sowie elektromagnetischen Feldern ausgesetzt und im Vergleich zu anderen Regionen mehr belastet, wodurch es viel eher zu einer Zellveränderung und damit einer Krebsinitiation kommen kann.
  • WHO 2010 verkündet: 40% aller Krebserkrankungen lassen sich verhindern. „In der gesamten Europäischen Region der WHO sind einkommensschwache und benachteiligte Bevölkerungsgruppen in besonderem Maße den Risikofaktoren und Krankheitserregern ausgesetzt, die zu vermeidbaren Krebserkrankungen führen. Diese Gruppen sind weniger für die Risikofaktoren sensibilisiert und haben oft nur begrenzten Zugang zur Gesundheitsversorgung.” (http://www.euro.who.int/de/media-centre/sections/press-releases/2010/02/up-to-40-of-cancer-cases-could-be-prevented)
  • Eine Forschungsgruppe des renommierten Karolinska-Institut in Schweden hat herausgefunden, dass bei etwa zwei Drittel (2/3), also ca. 67% aller Krebserkrankungen Umweltfaktoren die Hauptursache sind = Faktoren also, die man beeinflussen kann!!
  • Wenn wir die klassischen Erbkrankheiten ausblenden, kann man sagen, dass Gene keine Krankheiten verursachen. Erst Umweltfaktoren bzw. die Wechselwirkung zwischen Umweltfaktoren und Genen führt zu einer Hochregulation von Entzündungsprozessen, zum Auftreten von Allergien und schließlich zur Aktivierung und Mobilisierung von Krebszellen.
  • Selbst die WHO hat erkannt, dass Risikofaktoren in Innenräumen für enorme Gesundheitsrisiken weltweit sorgen. Deswegen wurden durch die WHO seit 2009/2010 auch mehrere Leitlinien über dieses Thema veröffentlicht, mit dem Ziel weltweit die Gesundheit vieler Menschen zu schützen. Die Leitlinien sind an Gesundheitsexperten gerichtet, die mit der Vorsorge gegen Gesundheitsrisiken aus Umweltexpositionen befasst sind, aber auch an Fachleute und Behörden, die an der Gestaltung und Nutzung von Gebäuden sowie von Materialien und Einrichtungen für Innenräume beteiligt sind. Leider sind diese Leitlinien der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt und unsere Regierungen in Europa haben bisher nichts bzw. zu wenig diesbezüglich unternommen.
  • WHO-Aussage von Dr. Michal Krzyzanowski, Leiter des WHO-Projekts zur Entwicklung der Leitlinien: „Das gesundheitspolitische Bewusstsein für die Luftverschmutzung in Innenräumen hinkt dem für die Verunreinigung der Außenluft hinterher. Hier setzen die neuen Leitlinien klare Maßstäbe zum Abbau von Gesundheitsrisiken durch Schadstoffbelastung aus der Innenraumluft für alle Regionen der Welt und für alle wirtschaftlichen Entwicklungsstadien“.
  • Wusstest Du diese Fakten bereits?
  • Bist Du Dir bewusst über die Risikofaktoren in Deiner eigenen Wohnumgebung?
  • Was soll man jetzt tun, willst Du wissen?
  • Die Frage ist erst einmal willst Du etwas tun ja oder nein, oder willst Du die Situation so akzeptieren wie sie ist?

Damit Du diese Entscheidung einfacher treffen kannst will ich Dir erst einmal in meinem nächsten Blogbeitrag erklären was ich unter gesundem wohnen verstehe.

About the Author

Hallo, ich bin Jörg Stephan, der Gründer von "Gesünder Wohnen und Leben". Ich verfolge die Vision "Mehr Gesundheit für alle - die wollen". Mein Hauptziel ist es Menschen zu helfen gesundheitsbewusster und gesünder zu leben. Mit meiner Hilfe kannst auch Du bald ganzheitlich gesünder Wohnen, Schlafen und Leben. Lass Dich überraschen, Du und Deine Gesundheit werden es Dir danken.

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